Sonntag, 8. Dezember 2013

Ein Tag mit Tom

Mein Süßer hat wieder mal bei mir geschlafen. Da konnte ich ihn mit einer neuen Autobahn überraschen. Bei Amazon habe ich das hier gekauft:




Das ist eine tolle Idee. Ich habe eine meterlange Autobahn spontan durch mein Wohnzimmer geklebt.





Das Teil wurde auch gleich bespielt und bleibt jetzt bis zum nächsten Tommibesuch auf dem Laminat kleben. Kann aber auch rückstandslos einfach entfernt werden.

Jetzt ist sowieso Schluss mit spielen. Es ist 12 Uhr und bei Kika gibt es Schneewittchen.



Danach gibt es Mittagessen und die Mama holt den Kleinen wieder ab. Das war son richtiges Oma-verwöhn-Wochenende ;-)

Sonntag, 1. Dezember 2013

Geburtstagsüberraschung

Meine beiden Töchter haben mir zum Geburtstag eine selbstgebastelte Karte geschenkt, die ich mal detailgetreu fotografiert habe.






Und so habe ich mit Spannung den 28. November erwartet. Die beiden holten mich wie versprochen ab und wir fuhren in die Innenstadt. Das Ziel war die Europapassage, genauer Thalia. Dort fand eine Signierstunde statt. Es waren hunderte Menschen dort, die alle in einer Schlange standen, die bis nach draußen reichte. 

Ich hatte aber noch keinen Plan, warum die Mädels mich hierher geschleppt haben. Bis ich von irgendwo aus der Menge einen Namen hörte: Guido. Mein Held: Guido Maria Kretschmer! Ich liebe diesen Mann!

Sein Buch hatte ich mir schon vor ein paar Wochen gekauft und meine Jule fragte mich zu Hause danach, sie wollte es angeblich auch mal lesen. Trotzdem war mir das Autogramm von Guido nicht das stundenlange Warten wert. Direkt gegenüber vom Thalia-Eingang befindet sich ein Café. Wir haben uns dort hingesetzt, was Leckeres gegessen und getrunken und uns das Spektakel aus nächster Nähe angesehen.

Irgendwann fingen viele Frauen an zu schreien und wir wussten: Jetzt ist er da! Meine Jule schnappte sich ihr Handy und stellte sich in die Menge. Sie hat tatsächlich ein paar schöne Guido-Fotos geschossen. Davon kann ich euch allerdings nur eins zeigen, weil die anderen noch bei ihr auf dem Handy sind.


Für alle, die Guido nicht kennen: Er ist der Mann in der Bildmitte! Ich freue mich über die Fotos genauso, wie ich mich über ein Autogramm gefreut hätte. Meine Töchter haben jetzt das Buch signiert ... lach.

Nach einem Einkaufsbummel im selben Haus und anschließendem Abendessen im Big Easy haben mich die Mädels zu Hause abgesetzt. Eine ganz wunderbare Idee von den beiden, ein wunderschöner Tag mit meinen Lieben! Danke!

Adventskranz forever

Ich hatte von einem vor Jahren gekauften Adventskranz immer noch den "nackten" Kranz zu liegen, der aus Stroh und ganz viel Draht besteht, weil ich immer vorhatte, den mal zu umhäkeln. Dieses Vorhaben habe ich immer wieder verschoben ... bis ich jetzt feststellte, dass ich für dieses Jahr noch keinen gekauft habe.

Ich habe also den Strohkranz vermessen, ein Probestück gehäkelt, den Dreisatz angewendet und angefangen.


Beginnend mit der Innenseite habe ich kontinuierlich zugenommen, bis die Hälfte der errechneten Reihenanzahl und die erforderlichen Maschen für die Außenseite erreicht waren. Faden abschneiden und an der Kranzinnenseite wieder ansetzen und das Ganze nochmal häkeln. Alle Fäden vernähen und das Häkelstück um den Kranz legen.


Die beiden Kranzaußenseiten habe ich mit festen Maschen verbunden. 



Wie man oben sieht, hat das mit dem Dreisatz ganz gut geklappt, das Teil passt wie angegossen. Nun noch ein paar Detailfotos vom fertigen Kranz. 

Ich bin sehr zufrieden mit meiner Arbeit. Ich werde das Teil nach Weihnachten so wie es ist in eine große Plastiktüte stecken und brauche mir keine Sorgen mehr zu machen, dass ich vergessen habe, einen Kranz zu kaufen. Der bleibt so.





Donnerstag, 21. November 2013

Willkommen, ihr Spione

Solche Leute können einem echt den Spaß am Bloggen verderben! Irgendwo hier im Blog sind ein paar Fotos von einigen meiner Postkarten - gewesen. Ich hatte gedacht, die Karten hab ich gekauft, die Fotos habe ICH gemacht, also was sollte falsch daran sein? 

Da haben sich ein paar findige Anwälte darauf spezialisiert, mit einer extra dafür hergestellten Software das Internet nach genau solchen Fotos zu durchforsten. Und wehe dem, den sie erwischen ... Ich sage euch, das war teuer. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Da meldet sich ein Anwalt bei mir und will viel Geld haben, weil ich das Urheberrecht verletzt habe. Also nehme ich mir einen anderen Anwalt, damit der mir in dieser Sache hilft. 

Fazit: Ich habe die bewussten Fotos entfernt und viel Geld für die Einsicht bezahlt, dass ich den falschen Beruf erlernt habe. Dafür darf ich jetzt ein ruhiges Gewissen haben. Keine Fotos mit fremden Motiven - keine Strafe. So einfach kann das Leben sein, zwar nicht mehr so bunt, aber eben ohne Gesetze zu verletzen. 

Ich wäre sehr dankbar für den Hinweis, falls ich doch irgendwo eins vergessen haben sollte. Auf diese Nummer habe ich keinen Bock mehr.

Sonntag, 3. November 2013

Toms vierter Geburtstag

Am 30. Oktober wurde unser Tom vier Jahre alt. Gefeiert wird in drei Schritten: Am Geburtstag war die Freundin meiner Tochter mit ihren beiden Kindern und ich anwesend. Am Samstag, 02.11., kommen einige Kinder aus dem Kindergarten und am Sonntag, 03.11., kommt meine ältere Tochter mit ihrer Familie, so dass der Tom schön lange und oft feiern kann und viele Geschenke bekommt ;-) Für einen Vierjährigen ist das wichtig!

Hier ein paar Fotos vom 30.10.:





Ich habe dummerweise Kerzen gekauft, die - einmal angezündet - auch gleich wieder von allein ausgehen. Wat'n Schwachsinn! Der arme Junge hatte nie mehr als 2 Kerzen zum Auspusten ;-)


Ansonsten hat man die drei Kinder kaum gesehen. Der Tom bekam überwiegend noch fehlende Teile von "Feuerwehrmann Sam" - obwohl er da schon eine Menge von hat. Aber ab heute sehen die Figuren genauso aus, wie die in den Sam-Filmen, das ist ja schließlich wichtig! Die Feuerwehr kann also auch Geräusche machen - so denn eine Batterie drin ist - und das Rettungsboot kann auch auf dem Teppich fahren, suuuper! Tom hatte Spaß - und ich auch.

Freitag, 25. Oktober 2013

Mein Tom wird vier!

Heute besuchte mich meine Tochter und überreichte mir die Einladung, die Tom so schön farblich gestaltet hat:



Darüber habe ich mich sehr gefreut. Meine Tochter erzählte mir, wie wichtig ihm die Einladung war. Ach mein kleiner Schatz, du ahnst nicht, wie sehr ich mich darüber freue!

Wenn ich von der Geburtstagsfeier nach Hause komme, werde ich hier gleich die neuesten Tommi-Fotos posten, weil ich so stolz auf den kleinen Mann bin, wie eine Oma nur sein kann.

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Ferien

Bis vergangene Woche hatten meine beiden großen Enkelkinder noch Ferien. Die Eltern mussten arbeiten und so kam es, dass ich meine beiden wieder mal für ein paar Tage bei mir hatte.

An ihrem Verhalten bei mir habe ich gemerkt, dass ihr Alltag sonst ganz anders aussieht. Die Lisa war nicht von der Couch zu bekommen, tippte ständig in ihr Handy und war glücklich, wenn ich sie nicht behelligte. Sie teilte ihre Ferienerlebnisse über WhatsApp mit ihrer besten Freundin.

Mein Paul spielte mit der Wii, sah sich mitgebrachte DVDs an und brachte es tatsächlich fertig, einen ganzen Tag lang im Schlafzeug auf dem Sofa zu liegen.

Was das Essen anbetrifft, waren sich die beiden wieder mal ganz schnell einig: Nudeln mit Tomatensoße. Das ist schnell gemacht und die beiden Süßen genossen die Ruhe und das Faulsein an ihren letzten Ferientagen.

Abends stand eine große Packung Eis in der Mitte. Jeder von uns hatte einen Löffel in der Hand und wir haben es einfach genossen, nichts tun zu müssen. Herrlich.




Seit Montag nun sind sie wieder in der Schule und haben ihre normalen Pflichten zu Hause und ihre sonstigen Aktivitäten. So konnten sie bei mir noch ein bisschen Kraft tanken, faulenzen, sich ausruhen. Wunderschön für alle Beteiligten.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Verdrehte Tatsachen - ein Post in eigener Sache

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-1432041.html

Überschrift: "Die Reportage: Das Kind gehört mir - Eltern im Scheidungskrieg"

Das postet der Vater meines Enkelkindes bei Facebook. Ich dachte, ich seh' nicht richtig. Ein Hinweis auf eine Dokumentation gleichen Titels im NDR-Fernsehen.

Ich bin so betroffen davon, wie man nur sein kann. Der Vater meines Enkelsohnes hat sich seit dem dritten Geburtstag von Tom nicht mehr bei ihm gemeldet (in drei Wochen wird er vier!). Wahrscheinlich aus Frust darüber, weil meine Tochter ihm nicht gestattet hat, den Kleinen über Weihnachten mitzunehmen. 

Er wollte mit Tom zu seinem Vater, den der Kleine überhaupt nicht kennt. Dieser "Opa" hat sich noch nie in irgendeiner Art und Weise bemerkbar gemacht, nicht mal an Toms Geburtstage. Warum sollte meine Tochter gut heißen, dass ihr Sohn DORT Weihnachten verbringt? Das alternative Angebot, den Tom jederzeit besuchen und Zeit mit ihm verbringen zu können, wird einfach ignoriert.

Warum?

Will der Vater von Tom den Kleinen damit strafen? Oder meine Tochter? Keine Ahnung, ich kann mir keinen Grund vorstellen, warum man sich von seinem Kind fern hält. Was mich aber wirklich wütend macht, ist die Tatsache, dass er mit dem o. g. Posting offensichtlich den Eindruck vermitteln will, dass meine Tochter ihm den Umgang mit Tom verboten hätte. Das stimmt nicht!

Meine Tochter und mein Enkelsohn sind im vergangenen Jahr für ein dreiviertel Jahr zu mir gezogen. Ich war also bei dem letzten Zusammentreffen zwischen Vater und Sohn anwesend, weil sich alles in meiner Wohnung abgespielt hat. Deshalb weiß ich auch, wie sehr der kleine Junge darunter leidet, dass sein Vater ihn offensichtlich nicht sehen will. Er sucht die Schuld bei sich, erzählt sehr viel von seinem Vater und vermisst ihn unbeschreiblich.

Es gibt eben Menschen, die leben nach dem Pippi-Langstrumpf-Prinzip: Ich bau mir meine Welt, wie sie mir gefällt. Und in dieser Welt gibt es eben auch nur eine Wahrheit: die selbstgebaute, bequeme, in der niemand Widerspruch einlegt gegen verdrehte Tatsachen. Die oben beschriebene Situation spielt sich aber in der Realität ab und gegen soviel Ignoranz lege ich sehr wohl Widerspruch ein.


Dienstag, 8. Oktober 2013

Pärchenhandschuhe

Ich wollte meiner Jule eine Freude machen und habe ihr einen Pärchenhandschuh gehäkelt. Ihre Reaktion: Und was ist mit der jeweils zweiten Hand? Soll die frieren? Naja, hat sie ja irgendwie auch Recht. Also nach einer passenden Anleitung gesucht und hier auch eine gefunden. Also auch noch den jeweils anderen Handschuh fertig gemacht und ... tadaaa ... so sieht das Ergebnis aus:




Leider ist die Wolle in beige, die ich beim Partnerhandschuh verwendet habe, alle und die Handschuhe wurden in reinweiß gehäkelt. Fällt auf, finde ich aber nicht schlimm. Ich finde die Idee super und zaubere hoffentlich meiner Jule ein Lächeln ins Gesicht.

Montag, 23. September 2013

Wahlhelfer? Bei mir nich mehr!

Ich habe mich also entschieden, meine Nachbarn ins Wahllokal zu begleiten, um dort den Wahlhelfer zu geben. Weil ich keine Vorstellung davon hatte, was ein Wahlhelfer so alles machen muss, habe ich gegoogelt und aus den diversen gefundenen Artikeln mitgenommen:


  • Ein Wahlhelfer sitzt meist von morgens bis mittags im Wahllokal und verrichtet dort die üblichen Tätigkeiten wie Namen in einer Liste abhaken, Wahlunterlagen ausgeben und abends durch manuelles Auszählen der Wahlzettel den Ausgang der Wahl für diesen Bereich ermitteln.
  • Dafür erhält der Wahlhelfer eine Entschädigung, meist EUR 50.
  • Es gibt etwas zu trinken (in den meisten Fällen war von Wasser die Rede, manche berichteten sogar von Kaffee) und manchmal sogar ein Frühstück in Form von belegten Brötchen.
Soweit so gut. Ich dachte also, ich wüsste ungefähr, was mich dort erwartet. 

Und jetzt kommt die Realität:

  • Wir haben von morgens 8 Uhr bis abends 18 Uhr ununterbrochen (!) Wahlunterlagen verteilt.
  • Von 18 Uhr bis 19:30 Uhr wurde das Wahlergebnis ermittelt.
  • Es gab nichts zu trinken!
  • Es gab erst recht nichts zu essen!
  • Wenn ich nicht kackenfrech zwischendurch insgesamt 4 x (in 12 Stunden) eine Zigarette vor der Tür geraucht hätte, wäre ich überhaupt nicht aufgestanden.

Die Organisation lag in den Händen eines älteren Mannes, der auf diese Veranstaltung nicht vorbereitet war und sich auch um nichts gekümmert hat. Ich denke, es erstaunt niemanden, wenn ich sage: Nochmal irgendwo Wahlhelfer? Ich? Nö! Ich war um 20 Uhr zu Hause, mit Kopfschmerzen (ich trinke normalerweise täglich meine 2 l Wasser mindestens), Hunger, weil nichts gegessen, und Muskelkater, weil ich wirklich nur auf dem Stuhl gesessen habe. Bei all den Widrigkeiten, die ich hier beschrieben habe, traf es meinen Nachbarn noch viel schlimmer. Der ist Nichtraucher, hatte also nicht mal die 4 x 2 Min. wie ich, der hat die Rolle des Sprechers in unserem Zweierteam übernommen. Heißt, er hat jedem Wähler, der an unseren Tisch kam, also zu "unserem" Wahlkreis gehörte, immer denselben Text aufsagen müssen, ohne Essen und Trinken, zwölf Stunden lang. Ich bin immer noch komplett traumatisiert und auch sehr wütend auf diesen Wahlleiter.

Donnerstag, 19. September 2013

Frieda

Das kleine Schwesterchen von meiner Freundin Lilly ist inzwischen geboren und die Familie ist ziemlich glücklich darüber. Ich habe ein Foto von der kleinen Frieda in meinem Briefkasten gefunden und mich dafür noch nicht bedankt. Das ist nicht zu entschuldigen, ich hoffe trotzdem, meine inzwischen vierköpfige Lieblingsfamilie verzeiht mir.

Nun will ich aber trotzdem mal zeigen, wie süß die Eltern die Karte gestaltet haben. Ich habe mich sehr darüber gefreut und finde, dass die kleine Frieda mit Abstand das süßeste kleine Mädchen ist, seit

- Lilly geboren wurde,
- meine Töchter und meine Enkeltochter geboren wurde.

Die sind nämlich auch alle total süß *smile*

Danke für das süße Foto!


Freitag, 13. September 2013

Elternabend im Kindergarten

Und wo ist Tom? Genau, bei mir! Bevor meine Tochter aber zum Elternabend ging, waren wir noch Abendbrot essen bei Jim Block.



Der Kleine steht total auf Pommes und Chicken Nuggets und ich mag bei JB den BBQ Burger. Dann ab nach Hause, wo wir noch einen gemütlichen Abend hatten. Es war wieder sehr schön, den Tom bei mir zu haben. 

Wahrscheinlich sagen alle Omas von ihren Enkelkindern, dass sie toll sind. Trotzdem behaupte ich, meine sind am tollsten. Der Tom ist ein sehr lieber Junge, der auch nach dem dritten Küsschen, das die Oma haben will, nicht die Augen verdreht, sondern immer ganz brav die Schnute hinhält. Und wenn ich ihn dann ins Bett bringe und er legt seine Ärmchen um meinen Hals und flüstert mir ins Ohr, dass er mich ganz doll lieb hat, dann ist mein Glück perfekt.

Mittwoch, 28. August 2013

Paul hat Geburtstag

Mein Paul wurde vor zwei Wochen schon acht Jahre alt! In diesem Alter ist alles noch relativ einfach, was das Schenken angeht. Er steht auf StarWars und hat sich einen Wecker gewünscht. Ich habe ihm das Teil hier gekauft:

Ich hatte vor einiger Zeit für den kleinen Tom eine Wimpelkette gehäkelt. Die hat der Paul beim Tom gesehen und mir erklärt, dass er auch so eine haben will, aber erst zum Geburtstag. Das ist ca. 5 Monate her. Ich habe es aber nicht vergessen und ihm auch eine gemacht:


Er hat sich über beide Geschenke sehr gefreut.

Mal was Gestricktes

Vor einigen Tagen ist meine Decke endlich fertig geworden. Ich habe vor einiger Zeit in einer Strickzeitschrift ein Muster entdeckt, was mir unheimlich gut gefallen hat. Eigentlich habe ich das gestrickt, weil ich mal sehen wollte, ob ich überhaupt mit dieser Anleitung klarkomme und das schöne Muster selbst irgendwie hinbekomme. Also eigentlich nur ein Test. Ich habe dann gesehen, dass mein Gestrick genauso schön aussieht, wie das Muster von dem Zeitschriftpullover und dann einfach mit einer anderen Farbe noch einen Mustersatz drangestrickt. Sehr schön, also weiter. Entstanden ist daraus nun meine Decke.


Die einzelnen Teile habe ich zusammen gehäkelt und die Decke hat nun ein Maß von 100 cm x 150 cm. Das Idealmaß, um sich die Decke im Herbst, wenns abends schon mal kühl wird, um die Beine zu legen.

Flohmarkt

Geht ihr auch so gerne auf Flohmärkte? Ich liebe es! 

Warum? Ich gehe nicht mit einem Zettel los, auf dem steht, was ich alles kaufen will. Ich lasse mich einfach durch die Reihen treiben, laufe mit der Menge mit, bleibe stehen, wenn ich etwas Interessantes sehe, lasse mich anrempeln, rempel auch gern zurück. Pause, hinsetzen, einen Kaffee trinken, beobachten, die Gedanken treiben lassen ... wunderbar. 

Am liebsten sind mir die Märkte, auf denen es nicht so viele Neuwarenhändler gibt, sondern überwiegend private Verkäufer mit ihren Schätzen. Dabei steht nicht so sehr der Gedanke im Vordergrund, irgendetwas kaufen zu wollen, sondern ich genieße die visuellen Eindrücke, staune über besondere Sachen, z. B. hatte eine Frau ganz viele selbstgestrickte riesengroße Tischdecken liegen. Wieviel Zeit und Arbeit muss die investiert haben? 

Tja und dann sehe ich mein neues Zwiebeltöpfchen stehen. Der Händler war sehr nett, er bot mir an, das Teil für mich aufzuheben, bis mein Rundgang beendet ist, damit ich es nicht die ganze Zeit mit mir rumschleppen muss. Ich habe also knapp zwei Stunden Flohmarkt hinter mich gebracht und am Ende mein Zwiebeltöpfchen abgeholt.


Ich freue mich darüber und finde, es passt.

Mittwoch, 31. Juli 2013

Gehäkelte Kleinigkeiten

Ich habe sehr teure Merino-/Alpaca-Wolle gekauft und diese auch gleich verarbeitet. Zuerst bekam meine Tochter Judith ein Paar neue Hausschuhe:


Von dem Rest habe ich für eine Freundin Socken gehäkelt:


Die Wolle ist jeden Cent wert. Hat sich wunderbar verarbeitet, ist sehr ergiebig, kratzt und piekt nicht auf der Haut und sieht auch noch toll aus. Ich hoffe, die Beschenkten haben lange Freude daran.

Habe neulich mal was gelesen über Zpagetti Stoffgarn. Weil ich das nicht kannte, habe ich mal zugeschlagen und eine Rolle geordert. Als ich die sah, wusste ich sofort, was ich daraus mache:


So schön dieses Zpagetti-Garn auch aussieht, die Verarbeitung ist Schwerstarbeit! Nach einer Reihe musste ich erstmal Pause machen und meine Handgelenke massieren. Übelst! Aber die Arbeit hat sich gelohnt, oder? Ich finde die super. Hab gerade die Hälfte davon verbraucht, das heißt, da ist noch eine fällig *lach*

Montag, 29. Juli 2013

Das ist widerlich!

Ich habe eine Angewohnheit: Ich lese jedes Jahr das Schwarzbuch des Bund der Steuerzahler Deutschland e.V. Wer mal reinlesen will, hier ist das Schwarzbuch 2012 zu finden. Wenn ich lesen muss, wieviel Steuergelder durch arrogante, ignorante und trotz all der aufgelisteten Verfehlungen unbehelligte Staatsdiener zum Fenster rausgeschmissen werden, ohne dass je einer von ihnen dafür zur Rechenschaft gezogen wird, dann wird mir übel. Dass in diesem unserem Staat generell eine Hierarchie existiert, nach der Gesetzesbrecher entweder gar nicht oder "nur ein bisschen" haftbar gemacht werden, wissen wir alle spätestens nach dem haarsträubenden Fall des FC Bayern München-Managers, der trotz Steuerhinterziehung in sechs- oder siebenstelliger Höhe (die Summe ist sowieso abstrakt, egal wie viel Nullen vor dem Komma stehen) weiter sein einträgliches Amt bekleiden darf. Jeder "Normalo" wird für einen Bruchteil dessen zu Recht eingesperrt. Aber was will man von einem Staat erwarten, der prinzipiell seine Bürger bespitzelt, belügt und betrügt, denn dass das Problem der heimlichen Beobachtung von uns allen unserer Regierung nicht bekannt gewesen sein soll, das glaubt hoffentlich keiner. Damit wir nicht aufmucken, verspricht man uns so allerhand, worauf wir ohnehin einen Anspruch haben. Unsere Kinder sollen jetzt alle ein Recht auf einen Kindergartenplatz haben. Wow! Ist das nicht sowieso Aufgabe des Staates, dafür zu sorgen, dass die Kinder gut aufgehoben sind? Egal. Umso praktischer, wenn diese Versprechungen kurz vor Wahlen stattfinden. Und wenn es Bürger geben sollte, die lieber ihre Kinder zu Hause betreuen, dann geben wir denen eine Herdprämie. Das sollte reichen. Jetzt fahren wir erstmal alle in den Urlaub und machen eine Sommerpause. Danach haben die dummen Bürger sowieso vergessen, worüber sie sich aufregen wollten. Mist nur, dass die immer wieder damit durchkommen. Bürger, die sowas wählen, haben keine andere Regierung verdient!

Donnerstag, 11. Juli 2013

Hagenbeck 10.07.2013

Gestern waren wir, meine beiden Enkelsöhne Paul und Tom, meine Tochter Judith und ich, im Tierpark Hagenbeck. Wir hatten super Wetter und haben den Tag genossen. Wir haben viel Spass gehabt. Die Tiere waren alle gut drauf, vor allem der Eisbär. Aber seht selbst. Ich habe einige Fotos gemacht.
Blöderweise habe ich zusammen mit meiner Tasche auch mein Handy ins Schließfach getan, bevor wir ins Tropenhaus gegangen sind. Deshalb konnte ich weder die Kattas und das Nilkrokodil, noch die diversen wunderschön angelegten Aquarien fotografieren. Darüber habe ich mich sehr geärgert, das muss ich beim nächsten Tierparkbesuch unbedingt nachholen.


Die Fütterung der Elefanten durch die Tierparkgäste war spektakulär. Deshalb hatte man auch keine Chance, ein halbwegs gutes Foto zu machen. Die Tiere waren dermaßen belagert, dass kein Platz war, sich irgendwo näher hinzustellen.


Das sind Onager, Persische Wildesel. Sehr interessante Tiere.


Kennen wir alle, das sind Meerschweinchen. Die haben ein ganz tolles Gehege mit hübschen Häusern und scheinen sich dort sehr wohl zu fühlen. Die waren ziemlich munter und waren ständig durch viele Kinder belagert.



Mein Paul vor den Pelikanen. Die meiste Zeit hat er die Karre mit dem Tom geschoben, das fand er toll, besonders wenn der Weg mal nicht zu bevölkert war und er rennen konnte. Man sah dann nur noch eine Staubwolke von den beiden Jungs.



Immer wieder faszinierend: die Paviane. Ich denke immer, das muss denen doch weh tun, wenn die auf ihren wunden Hinterteilen rumsitzen müssen. Bloß gut, dass es Informationstafeln gibt, ich hätte mich oft blamiert.





Ich glaube, da waren wir bei den Ottern. Sehr lustige und wendige Tiere, die ständig übermütig im Wasser rumgetobt haben. 




Diverse Wasservögel, tolle bunte Enten, immer wieder in den verschiedenen kleinen Gewässern zu sehen, sehr schön.








Die Pampashasen liefen überall im Gelände frei herum, sehr zum großen Vergnügen von uns allen.





Diese schwarzen Hühner und ein Gockel ließen sich von uns mit der Hand füttern. Sie nahmen das Brot sehr geschickt und vorsichtig, ohne weh zu tun. Man merkt, die sind das gewöhnt und kennen sich mit uns Menschen aus.






Hasen - auf die hat sich Judith besonders gefreut. Sehr süß!












Ist der nicht cool? So'n richtiger Poser ;-)